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CREATININ
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Mit dem
Creatininwert kann die Nierenfunktion abgeschätzt werden.
Eine genauere Messung ist mit Hilfe der Creatinin-Clearance
möglich.
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Normalwerte: Hund:
unter 1,2 mg/dl Katze: unter 1,6 mg/dl
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Was
ist Creatinin? Creatininphosphat ist ein
Energiespeicher der Muskulatur. Wird sie betätigt, spaltet
der Körper von diesem Molekül Phosphat ab. Creatinin
bleibt übrig und wird durch die Nieren ausgeschieden. Somit
ist die Creatininmenge im Blut einerseits von der Muskelmasse,
andererseits aber auch von der Ausscheidungsfähigkeit der
Nieren abhängig. Da Creatinin fast ausschließlich in
den Nierenkörperchen gefiltert wird, kann mit seiner Hilfe
abgeschätzt werden, ob die Nieren ausreichend funktionieren.
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Was
bedeutet ein erhöhter Creatininwert? Niereninsuffizienz: Erst
der Abfall der Nierenleistung unter 30% macht sich als Erhöhung
des Creatinins bemerkbar. Ab einem Anstieg über den
Grenzwert besteht ein direkter Zusammenhang mit dem Creatininwert
und der Funktionsleistung. Davor spricht man von einem
creatininblinden Bereich. Hier sinkt zwar bereits die
Funktionsleistung, aber der Wert bleibt noch im
Normalbereich. Muskelzellzerfall: Bei starker
Überanstrengung, Quetschungen, Unfällen etc. kann der
Creatininwert aufgrund des vermehrten Anfalls an Creatinin aus den
zerstörten Muskelzellen ansteigen.
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Was
bedeutet ein erniedrigter Creatininwert? Muskelschwund,
hgr. Abmagerung, verstärkte Nierendurchblutung kann den
Creatininwert ebenfalls senken, so bei der Cushingerkrankung (
Überfunktion der Nebenenieren ), Schilddrüsenüberfunktion
der Katze oder Diabetes mellitus ( Zuckererkrankung )
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